Über zehn Jahre lang schreib ich jetzt Kochrezepte in dieses Blog hinein, und eins der Gerichte, die ich am längsten Koche, hab ich noch nicht verbloggt. Das muss sich sofort ändern, zumal das Rezept auch noch eine schöne Geschichte hat. ICh hab’s nämlich aus einer dieser Schrottkochzeitungen, die man im Supermarkt an der Kasse mitnehmen kann. Normalerweise lass ich ja diese Zeitungen links liegen, aber irgendwann in den Achtzigern war da Werner-Cartoonist Brösel auf dem Titelbild, und damals war Werner neu, angesagt, total wild und vor allen Dingen saukomisch, da hab ich das Heft mitgenommen. Und im Heft hat Brösel sich dann beschwert, dass eine Tütensuppenfirma, Knoggi oder so, die gute, gute Curryrahmsuppe aus dem Programm genommen hat und ihn gewzungen hat, die gute, gute Curryrahmsuppe nachzubauen. Und da stand dann das Rezept, und das war so gut, dass ich das heute noch koche. weiterlesen…
Bitte besuchen Sie auch (sponsored)
Bitte folgt/liked uns:
Männer unter sich
ist ein Blog von Männern für Männer. Hier veröffentlichen wir täglich Texte, Bilder oder Videos über die Kunst, ein Kerl zu sein. Reportagen, Porträts, Kurzgeschichten, Witze, Testberichte, Zitate, Bedienungsanleitungen und Diskussionen über alle Themen, die für uns Männer interessant sein können.
Die Kommentare unseres Blogs sind – aus Spam-Gründen – moderiert, d.h. sie müssen erst freigeschaltet werden, bevor sie sichtbar sind. Wir bemühen uns, das so schnell wie möglich zu tun.-
neueste Artikel
- Das war’s dann
- [Gedanken beim Rasieren] Mach, was du willst…
- [Tipp der Woche] Unglücksrabe sein ist eine Kunst – „Rickerl – Musik is höchstens a Hobby“ im Kino
- Bezahlte Demonstranten, mit dem Fahrrad auf der Streif und die Monorail – die Links der Woche vom 19.1. bis 26.1.
- Sich keinen Kopp mehr machen müssen…
neueste Kommentare
- wpadmin bei Sommertheater: Monty Python’s Philosophen-Fußball
- Christian Kieper bei Sommertheater: Monty Python’s Philosophen-Fußball
- Lothar bei Aus für Harry’s: Fazit des Langzeit-Tests
- Martina Heller bei [Dem Chris seine Filme] „Just One Look“ – Harlan Coben in Serie
- Chris Kurbjuhn bei Männeressen: Do-it-yourself-Leberpastete
Suchen
Rubriken
Schlagwörter
Action Autos Barbershop Barroom Brawl Bier Blu-ray Brasilien Bundesliga Comedy DVD Events Fahrrad Film Frankreich Fußball Fußballweltmeisterschaft Hobby Humor Jazz Jürgen von der Lippe Kino Kochen Komik Musik Männer Männeressen Männerrechte Männlichkeit Nassrasur Outdoor Politik Rad Radrennen Radsport Rasiermesser Rasur Rock Schlägerei Sport Technik Tour de France TV Western Witz WM 2014Links
Eins der unterschätztesten Gemüse überhaupt ist die biedere, dralle Schmorgurke. Liegt es an den Gurkenskeptikern, die – von der turbogezüchteten Salatgurke kommend – meinen, Gurken schmeckten grundsätzlich nach nichts? Liegt es am FDP-fernen Ruf der Schmorgurke als typisches Arme-Leute-Essen. Oder liegt es daran, dass jemand schon mal ein verdammt bitteres Stück Schmorgurke auf dem Teller hatte, und seitdem zu Schmorgurken respektvollen Abstand hält? Tja, damit ist es vorbei, gegen die eventuelle Bitterkeit der Gurke gibt es ein probates Mittel, und weil die Gurke sich schnell (eine KüBi
Mahlzeit!
Gebratene Heringe sind eins meiner Lieblingsessen. Das zarte, sehr aromatische Heringsfleisch, die Haut, die wunderbar knusprig wird, die Tatsache, das frisches, kaltes Bier das beste Beigetränk zu dieser Delikatesse ist… Supersache! Trotzdem mach ich die Campingzeltbefestiger eher selten, meistens im Sommer. Weil ich dann bei sperrangelweitoffenem Fenster kochen kann. Denn das ist der Nachteil des gebratenen Herings: er hat ein eigenes, sehr kräftiges Aroma, das ziemlich lange in der Küche
Die Spargelsaison läuft, hier in Berlin stehen die Spargelstände an den Straßenecken und man kann sich jeden Tag die quietschfrische Ware aus Beelitz mit nach Hause nehmen. Für mich als Spargelfreund ist das das Paradies, und da meine Frau ein ebenso großer Spargelfreund ist wie ich, kommt bei uns derzeit ca. zweimal pro Woche unser Lieblingsgemüse auf den Tisch. Da hat man Hollandaise und zerlassene Butter relativ schnell über und sucht nach Abwechslung. Dieses Jahr hab ich was Neues entdeckt: Bozner Sauce. Kannte ich nicht. Passt prima und ist schnell gemacht. Meine derzeitige Lieblingssauce zum Spargel kommt tatäschlich aus Bozen.
Wer hätte denn gedacht, das ein an und für sich ziemlich simples Wort-Ratespiel die Welt derart in Bann ziehen würde? Seit ein paar Wochen trendet Wordle, und die sozialen Netzwerke sind voll mit Menschen, die täglich ihren Wordle-Spielverlauf teilen. Was sicherlich ein Grund für den Erfolg dieses Spiels ist: das unkomplizierte Teilen des eigenen Erfolgs bzw. Misserfolgs mit anderen. Ein anderes, wesentliches Erfolgsgeheimnis ist sicherlich die weise Beschränkung der Wordle-Macher: pro Tag gibt’s ein neues Rätsel, mehr nicht. Durch diese Verknappung bleibt das Spiel interessant, auch wenn man das Spielprinzip bereits durchschaut hat. Was im Übrigen nicht sonderlich schwer ist.
Früher konnte man mich mit Blumenkohl jagen. Ich hielt es mit dem seligen Wolfram Siebeck, der in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts mal einen analogen Shitstorm ausgelöst hat, als er in einer seiner Fresskolumnen den Blumenkohl als „ordinären Stinker“ bezeichnet hat. Da war was geboten, aber ich verstand ihn: Wenn man Blumenkohl zu lange kocht, dann zeigt er sich geschmacklich und vom Geruch her definitiv nicht von seiner besten Seite. Der Gamechanger ist, den Blumenkohl nicht zu kochen,
Aufläufe mit Rosenkohl sind für mich der Inbegriff von Soulfood. Soulfood wie Futter für die Seele. Wenn draußen die Temperaturen ins nasskalte Minus absacken und wenn man beim Blick aus dem Fenster den Depri-Geier höhnisch grinsen sieht, dann braucht’s was wärmend Fettiges für Bauch UND Seele, um sich wohl zu fühlen. Und da ist Rosenkohl ideal, weil der erst richtig in Fahrt kommt, wenn ihm so fettig-speckige Aromen beigegeben werden. Und Käse, natürlich. Rosenkohl kann gut mit Käse. Deshalb mach ich im Winter alle zwei, drei Wochen einen Rosenkohlauflauf. Auch weil er – wie alle Aufläufe – meistens noch besser schmeckt, wenn man ihn aufwärmt. Das ist aber haargenau das Problem bei diesem Auflauf: Bei dem bleibt meistens nix zum Aufwärmen übrig.
Kalbsfrikassee – das war mal ein beliebtes, herrliches Sonntagsessen. Auch bei unseren französischen Nachbarn, die traditionell wissen, was gut ist, kommt es als „Blonkettevo“ 
