Machen wir uns nix vor: Durch irgendwelche Finessen wie logischer Handlungsaufbau, funktionierende Dramaturgie oder ähnlichen Cineastenkram fühlen wir Jason-Statham-Fans eher belästigt. Wir erwarten von einem Statham-Film lediglich, dass unser lieber Jason es 90 bis 120 Minuten lang ordentlich krachen lässt und dabei ein paar coole Sprüche durch die zusammengebissenen Zähne quetscht. Paar Explosionen kommen immer gut, und wenn ordentlich was zu Bruch geht oder Statham einem Schurken auf besonders böse Art das Licht auspustet, freuen wir uns und nehmen Popcorn nach. Für „The Mechanic: Ressurrection“ braucht der Fan reichlich Popcorn. weiterlesen…
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Männer unter sich
ist ein Blog von Männern für Männer. Hier veröffentlichen wir täglich Texte, Bilder oder Videos über die Kunst, ein Kerl zu sein. Reportagen, Porträts, Kurzgeschichten, Witze, Testberichte, Zitate, Bedienungsanleitungen und Diskussionen über alle Themen, die für uns Männer interessant sein können.
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Miles Ahead ist eine höchst unterhaltsame Filmbiografie über Miles Davis. New York, 1980. Seit fünf Jahren hat Miles Davis keine Platte mehr veröffentlicht. Der Jazzmusiker, der mit virtuosem Trompetenspiel die Herzen der Menschen eroberte, lebt zurückgezogen, trinkt und kokst und trauert seiner großen Liebe Frances Taylor nach. Doch plötzlich geht ein Gerücht um: Miles Davis arbeitet an einem neuen Album! Der Musikjournalist Dave Braden wittert eine Sensationsstory und bedrängt den Trompeter zu einem Interview. Doch erst als er Miles Davis Kokain besorgt, erklärt der sich bereit. Der Musiker gibt dem hartnäckigen Schreiberling jedoch kein konventionelles Interview, denn nichts im Leben von Miles Davis war jemals konventionell…
Im Los Angeles der 70er Jahre verbünden sich der abgehalfterte Privatdetektiv Holland March und der Mann fürs Grobe, Jackson Healy, zu einem ungleichen Ermittlerduo. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Amelia, der Tochter der Bezirksrichterin, die auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Als March und Healy herausfinden, dass offenbar auch der Tod der Pornodarstellerin Misty Mountains mit Amelias Fall in Verbindung steht, nimmt die Angelegenheit eine neue Wendung: Die beiden Schnüffler schlittern geradewegs in eine Multi-Milliarden-Dollar-Verschwörung, die sie schon bald in Lebensgefahr bringt. Dass sie Marchs aufmüpfige Teenie-Tochter Holly bei ihren Ermittlungen im Schlepptau haben, sorgt bei den Männern für zusätzlichen Zündstoff, zumal ihnen die Kugeln von allen Seiten um die Ohren fliegen …
Robert de Niro gilt als einer der größten Schauspieler unserer Zeit. Vollkommen zurecht, denn mit Rollen wie Travis Bickle (Taxi Driver), Vito Corleone (Der Pate II) oder Jake LaMotta (Raging Bull) hat er die Grenzen des schauspielerisch Möglichen erweitert und uns tiefe Einblicke in die menschliche Seele ermöglicht. Derartiger Meriten ist Zac Efron bisher gänzlich unverdächtig. Nach diesen High-School-Musical-Filmen hat er begonnen, sich mit Filmen wie „Mike and Dave need Wedding Dates“ oder der „Bad Neighbors“-Serie als Experte für Bad-Taste-Komödien zu profilieren. Was geschieht nun, wenn man – wie in „Dirty Grandpa“ – De Niro und Efron gemeinsam aufs Publikum loslässt? Dass Efron als der seriösere Schauspieler rüberkommt, hätte wohl niemand erwartet. Und doch ist haargenau das geschehen.
„Was? Ist das wirklich John Wayne?“, fragt man sich unwillkürlich, wenn man beginnt, „Brannigan“ anzuschauen. Wayne ohne Stetson, Revolvergurt und Pferd ist ein ungewohnter Anblick, und tatsächlich hat der Duke in seiner langen Karriere nur in einer Handvoll Filmen mitgespielt, die nicht dem Western-Genre zuzurechnen sind. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob Brannigan tatsächlich KEIN Western ist. Auch wenn der Film im London der ausgehenden „Swingin‘ Sixties“ spielt.
Nur ganz, ganz wenigen Fußball-Clubs sind zu Mythen des Sports geworden. Vereine, die nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz Geschichte geschrieben haben. Vereine wie Manchester United, Real Madrid, Boca Juniors, Juventus Turin. Unter diesen Clubs ragt einer heraus, der in seiner Geschichte mehr Mythen vereinigt hat als jeder andere Verein. Barça, der FC Barcelona. „Barça – der Traum vom perfekten Spiel“ zeichnet die über 100jährige faszinierende Geschichte dieses in jeder Hinsicht einmaligen Fußballvereins nach.
Henry Cavill alias Napoleon Solo und Armie Hammer alias Illya Kuryakin spielen die Hauptrollen in Regisseur Guy Ritchies „Codename U.N.C.L.E.“, einer modernen Variante der erfolgreichen TV-Serie „Solo für O.N.C.E.L.“ aus den 1960er-Jahren. Der Schauplatz bleibt gleich: Anfang der 1960er-Jahre, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, sehen sich CIA-Agent Solo und KGB-Agent Kuryakin gezwungen, ihre jahrelangen Feindseligkeiten zu überwinden, um gemeinsam gegen ein geheimnisvolles internationales Verbrechersyndikat vorzugehen, das durch die massive Produktion von Atomwaffen das empfindliche Gleichgewicht der Supermächte zu destabilisieren droht. Die Agenten haben zunächst nur einen Anhaltspunkt: die Tochter eines verschwundenen deutschen Wissenschaftlers. Denn nur er kann ihnen helfen, sich in das Syndikat einzuschleusen. Die Suche nach dem Verschollenen erweist sich als Wettlauf gegen die Zeit, denn die globale Katastrophe steht unmittelbar bevor….
„Auf der Flucht vor zwei Killern wird der Ex-Söldner Yeo-hoon von einem Auto angefahren. Im Krankenhaus kümmert sich der junge Arzt Tae-jun um ihn. Als kurz darauf Tae-juns schwangere Frau entführt wird, soll der Arzt den Schwerverletzten an die Gangster ausliefern. Und schon bald befindet sich das unfreiwillige Duo in einer gefährlichen Verfolgungsjagd.“
Susan Cooper ist auf den ersten Blick der krasse Gegenentwurf zum Bond Girl. Fast hat man den Eindruck, Marianne Sägebrecht hat sich nun endgültig aus Rosenheim verabschiedet. Aber die Susi hat’s halt drauf. Zieht so ziemlich jedes Klischee, das jemals in einem James Bond Streifen aufgetaucht ist, durch den Kakao. Dem stehen die anderen Akteure nicht nach: Statham nimmt sich und seine Rolle nicht bierernst und gibt den etwas vertrottelten Rick Ford, eine Hommage an Ken aus „Ein Fisch namens Wanda“. Und, was man sich kaum vorstellen kann: Dass eine derart gelungene Persiflage nicht nur lustig, sondern auch richtig spannend sein kann.
Die Eishockey-Nationalmannschaft der Sowjetunion war seinerzeit eine der besten der Welt. Sie bestand nahezu vollständig aus Spielern des ZSKA, dem Eishockey-Klub der Roten Armee. Von jung auf diszipliniert und ausgezeichnet durch eine Spielweise, bei der Teamwork und das „Funktionieren im Kollektiv“ im Mittelpunkt standen, galt sie mitten im Kalten Krieg als Beweis für die Überlegenheit des sozialistischen Systems. Als Teil der Propaganda war es die einzige Aufgabe des Teams, den Westen zu besiegen. Slawa Fetissow, der Kapitän, war einer der ersten, die im Zuge der Perestroika von Vereinen der NHL mit dem Versprechen auf Wohlstand und Freiheit in die USA geholt wurden – ein Wechsel für den er in der Heimat zum politischen Feind deklariert wurde. Doch der Neuanfang im Westen war steinig: Die Spielweise der sowjetischen Athleten schien im amerikanischen System der Stars und Individualisten nicht zu funktionieren …
